Webseite erstellen – In 5 Schritten zur eigenen Webseite

Du hast dich dazu entschieden deine Webseite selbst in die Hand zu nehmen? Prima! Folgende 5 Schritte ebnen dir den Weg zur eigenen Webseite.

Schritt 1 | Der Kauf einer Domain

Schritt 2 | Finde einen Webhost

Schritt 3 | Content-Management-System

Schritt 4 | Wie erstelle ich denn nun MEINE Webseite?

Schritt 5 | Webseiteninhalte – Jetzt geht’s um’s Eingemachte!

Schritt 1 | Der Kauf einer Domain

Hast du dir bereits einen Namen für deine Webseite ausgedacht? Das sollte der erste Schritt sein. Überlege dir gut, wie deine Webseite heißen soll. Ob dein gewählter Domain-Name (dein Webseiten-Name) noch frei ist, kannst du hier prüfen.

Was ist eine Domain? Eine Domain ist ein weltweit einzigartiger Name für einen Teilbereich im Internet – nämlich deiner Webseite. Meine Domain lautet: www.freistile.de

Hast du einen Domainnamen und ist dieser noch frei? Dann kannst du ihn direkt für dich blockieren. Diesen Schritt kannst du dir wie das Mieten von Geschäftsräumlichkeiten vorstellen. Du zahlst monatlich deine Miete, damit du auf deiner Internetseite dein Geschäft betreiben kannst. In der Regel kostet die Domain 0,08 – 5 Euro im Monat.

Du kannst deine Domain auf folgenden Seiten kaufen: 

Schritt 2 | Finde einen Webhost

Ein Webhoster ist in erster Linie dafür da, um dir Speicherplatz zu bieten. Eine umfangreiche Homepage benötigt mehrere Gigabyte Speicherplatz, unter anderem für:

  • das Content-Management-System (z.B. WordPress)
  • PlugIns für zusätzliche Funktionen (mehr dazu in Schritt 4)
  • oder Mediendateien (eingebettete Bilder und Videos).

Es gibt eine große Auswahl an Webhosts. Du kannst auf dieser Seite Preise vergleichen.

Achte darauf, dass dein Webhost folgende Kriterien erfüllt:

  • Gratis SSL-Verschlüsselung deiner Webseite
  • Unbegrenzten Traffic
  • DSGVO-Konform mit AV-Vertrag
  • Server Geschwindigkeit
  • Ausfallzeiten

Ich nutze für www.freistile.de das folgende Paket von manitu.de:

Webhosting “M” für 2,50 Euro / Monat
50 GB Speicherplatz
Unbegrenzter Traffic
inkl. 1 Domain
250 Subdomains
kostenlose SSL-Zertifikate
einfache 1-Klick-Installation von WordPress
DSGVO Konform
100% CO2 Neutral

Ich bin sehr zufrieden damit, nicht nur, weil alle meine Kriterien erfüllt sind, sondern auch, weil der Kundenservice freundlich und schnell ist.

Schritt 3 | Content-Management-System

Mit Content-Management-System ist das Tool gemeint, über das du deine Webseite aufbaust und mit welcher du deine Webseiten-Inhalte pflegst.

Welche CMS-Anbieter gibt es?

Der bekannteste Website-Builder ist WordPress. Auch ich nutze WordPress, weil es einfach zu handhaben und außerdem sehr verbreitet ist. Wenn ein Kunde möchte, dass ich Inhalte für ihn über WordPress einfüge, muss ich mich nicht erst in das System einarbeiten. Der Aufbau deiner Webseite erfolgt oft durch ein Baukastensystem. Damit fällt es selbst Laien leicht die Onlinepräsenz eines Unternehmens aufzubauen.

Andere Website-Builder oder Content-Management-Systeme sind zum Beispiel:

Wie installiere ich WordPress?

Um WordPress zu nutzen, musst du das Programm erst einmal bei deinem Host etablieren.

Viele Webhoster bieten eine 1-Klick-Installation von Content-Management-Systemen wie WordPress an. Das eignet sich besonders für Anfänger, die nicht wissen, wie man mit FTP-Clients umgeht.

So musst du nicht erstmal tausend Dinge lernen. Stattdessen kannst dich voll und ganz auf das Wesentliche konzentrieren, auf die Erstellung deiner Webseite und den Aufbau deiner Onlinepräsenz.

Sobald du also dein Webhosting-Paket gebucht und Zugang zu deinem Admin-Bereich deiner Domain bekommen hast kannst du die WordPress-Installation mit einem Klick durchführen.

Wenn du WordPress fertig installiert hast, gelangst du mit der Domain deineDomain.de/wp-admin in das Backend deiner WordPress-Installation. Beim ersten Besuch musst du noch ein paar Einstellungen vornehmen. 

Im ersten Schritt wählst du die Sprache deiner WordPress-Installation und klickst dann auf weiter.

Im zweiten Schritt gibst du den Titel deiner Webseite ein, wählst einen Benutzernamen und ein Passwort. Der Benutzername und das Passwort dienen dir im Anschluss als Logindaten für dein WordPress-Backend.

Dann gibst du noch deine E-Mail Adresse ein. Damit kannst du dein Passwort zurücksetzen, falls du es mal vergisst. Bei Sichtbarkeit für Suchmaschinen machst du keinen Haken, wenn du bei Google von deiner Zielgruppe gefunden werden möchtest.

Keine Angst. Den Titel deiner Webseite und alle anderen Angaben kannst du im Nachhinein auch noch ändern.

Fertig.

Schritt 4 | Wie erstelle ich denn nun MEINE Webseite?

Wenn du die Installation von WordPress nun erledigt hast, gelangst du in das Backend deiner Internetseite.

Von hier aus bestimmst du welche Inhalte auf deiner Webseite angezeigt werden und wie deine Seite aussehen soll.

Apropos Aussehen: Mit Themes kannst du das Design deiner Webseite bestimmen. Es gibt eine schier unendliche Auswahl an Themes. Darum gebe ich dir hier als Hilfestellung ein paar Anhaltspunkt worauf du bei der Wahl deines Themes achten solltest.

1. Wichtig! Responsives Design für die Darstellung auf mobilen Endgeräten

Seit einiger Zeit bewertet Google seine Suchergebnisse nach der Mobil-Optimierten-Version der Webseite. Das bedeutet für dich, dass ein responsives Design deiner Webseite zur Pflicht wird, um eine Chance auf ein Ranking bei Google zu haben.

2. Anpassung von Design, Farben und Schriften

Die Schriften und Farben sind nicht bei allen Themes in dem Umfang vorhanden wie du es gerne hättest. Das kann manchmal auch vorteilhaft sein, denn je mehr du einstellen kannst, desto komplizierter wird das ganze Projekt. Wenn du aber eine genaue Vorstellung hast, wie deine Webseite später aussehen soll, dann ist mehr Flexibilität natürlich besser.

3. Optional: Ein guter PageBuilder

Ein PageBuilder kann dir helfen dein Layout nach deinen Vorstellungen umzusetzen. Oft bieten dir PageBuilder auch eine einfache Möglichkeit an, eine ansprechende Startseite nach deinen Vorstellungen zu erstellen.

Ob das Theme diese Eigenschaften bietet, kannst du in der Beschreibung des Themes nachlesen. Gefällt dir ein Theme? Dann kannst du es ja einfach mal installieren und ein wenig herumprobieren, ob es deinen Vorstellungen entspricht.

4. PlugIns für weiteren Spielraum

Unter Appearance siehst du den Reiter Plugins. Hier kannst du dir nützliche Tools installieren, beispielsweise eine “Maintenance-Seite” – quasi ein Baustellenschild für deine Webseite. Ein weiteres cooles Plugin ist Yoast-SEO. Dieses Plugin prüft wie gut deine Inhalte für Suchmaschinen optimiert sind. Ein letztes Beispiel: Smart-Slider – cool für Karussell-Bilder auf deiner Webseite.

Schritt 5 | Webseiteninhalte – Jetzt geht’s um’s Eingemachte!

Webseite mit guter Seitenstruktur

Nun kannst du Seiten erstellen und sie mit Inhalten füllen. Dieses Thema werden wir bei freistile auch nochmal genauer behandeln. Aber für den groben Überblick, hier ein paar Seiten die deine Homepage sicherlich braucht:

  • Startseite (Hier gibst du deinen Besuchern einen Überblick darüber, was du auf deiner Seite anbietest)
  • Impressum (Das Impressum informiert über dein Unternehmen, jede Internetseite braucht rein rechtlich gesehen ein Impressum)
  • Datenschutz (Auch diese Seite ist verpflichtend. Informiere dich beispielsweise auf www.e-recht24.de/ was deine Datenschutzrichtlinien beinhalten müssen)
  • Weitere Inhalte: Produktseiten, “Über-mich”-Seite, Blog, Kontakt-Seite (beim Aufbau hast du freie Wahl, mein Tipp: Mach einen kurzen Konkurrenz-Check und schau was deine Mitbewerber anbieten)

FAQ

Welche Kosten kommen bei der Erstellung einer Webseite auf mich zu?

Falls du beschlossen hast selber eine Webseite anzufertigen, gibt es zwei grundlegende Kostenpunkte, die du einplanen musst: Die Kosten für die Domain (ca. 8 – 20 Euro pro Jahr) und die Kosten für das Hosting (ca. 3 – 20 Euro pro Monat).

Was kostet es eine Webseite professionell erstellen zu lassen?

Die Ersterstellung einer einfachen WordPress-Webseite kostet um die 500-1000 Euro. Je nach Umfang deiner Webseite und Sonderwünschen kann der Preis bis zu 20.000 Euro steigen. Suche am besten nach einem Anbieter, der sich vorab deine Wünsche anhört und dir einen Preis für ein Komplettpaket anbietet.

Kann man eine Webseite kostenlos erstellen?

Es gibt Anbieter, bei denen du kostenlos Homepages erstellen kannst. Allerdings bist du weniger flexibel, was den Aufbau und den Domain-Namen angeht.

Fazit:

Die eigene Seite zu erstellen ist eigentlich kein Hexenwerk. Step-by-step baust du dir deine Homepage auf. Neben diesen ersten 5 Schritten gibt es natürlich noch viele weitere Tipps, Tricks und Tools. Aber immerhin kennst du jetzt schon mal die Basics und kannst loslegen.

Erzähl uns außerdem gerne in den Kommentaren, wie du mit deiner Webseite vorankommst. Anmerkungen und Fragen sind hier auch willkommen 🙂

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